Wir suchen einen Hund ...
Letzte Änderung von Frank am 9. Januar 2011 - 11:41
Wie sind wir eigentlich auf den Kromi gekommen?
Ein Hund, ein Hund, ...
Das war so eine Geschichte! Bei meiner Familie bestand schon sehr lange der Wunsch, einen Hund anzuschaffen. Meine Frau war dabei besonders ausdauernd – denn sie hatte schon mal einen Hund – einen Labrador. Ich hätte auch gerne schon früher einen Hund haben wollen, fand aber, dass die Kinder noch zu klein sind. Am Rande bemerkt: Wenn wir uns schon früher einen Hund angeschafft hätten, dann wir doch die Familie Dietrich und die anderen Rudel aus dem Zwinger nicht kennen gelernt. Das wäre doch sehr schade gewesen.
Nun, im Laufe des Frühjahres 2009 kamen im Fernsehen öfters Berichte, dass Hunde aus Ost-Europa oder Spanien ein neues Zuhause suchen. Meine Frau und die Kinder haben sich dafür interessiert und fleißig im Internet recherchiert. Sie wurden bald fündig und haben mir sehr schöne aber auch traurige Bilder von Hunden aus Spanien präsentiert. Wirklich putzige Kerlchen waren dabei – man könnte schon schwach werden. Ich bin aber der Meinung, dass dies organisiert passiert und dass die Hunde genau für diesen Zweck gezüchtet werden. Das möchte ich auf gar keinen Fall nicht unterstützen.
Auf zur Hundeausstellung
Durch einen Zufall hörte ich im Radio, dass die „Weltgrößte Hundeausstellung (VDH) von Rassehunden mit Vorführungen“ in Dortmund stattfindet. Sofort war die Idee geboren: „Da fahren wir hin“. Meine Frau und die Kinder brauchte ich davon nicht zu überzeugen, sie waren alle Feuer und Flamme und konnten es kaum erwarten. Für mich war immer klar: „Irgendwann bekommen wir einen Hund und dieser Hund soll was besonders sein“.
Durch einen Zufall hörte ich im Radio, dass die „Weltgrößte Hundeausstellung (VDH) von Rassehunden mit Vorführungen“ in Dortmund stattfindet. Sofort war die Idee geboren: „Da fahren wir hin“. Meine Frau und die Kinder brauchte ich davon nicht zu überzeugen, sie waren alle Feuer und Flamme und konnten es kaum erwarten. Für mich war immer klar: „Irgendwann bekommen wir einen Hund und dieser Hund soll was besonders sein“.
Bevor wir zur Hundeausstellung fuhren, haben wir uns Gedanken gemacht, welche Eigenschaften der für uns geeignete Hund haben soll: Er soll ein Familienhund sein und Kinder mögen. Er soll von mittlere Größe sein, da wir ihn auch mit in den Urlaub nehmen möchten und neben den drei Kindern ins Auto passen soll. Er soll wenig und besser keinen Jagdtrieb haben, da wir schon Zwerg-Kaninchen als Haustiere haben. Er soll intelligent sein und gerne Tricks lernen. Er soll zu guter Letzt auch Wachhund-Qualitäten haben und Haus und Hof im Auge behalten.
Der große Tag war gekommen, wir fuhren voller Spannung nach Dortmund. Direkt in der ersten Halle im Eingangsbereich fand eine Vorführung mit Trick-Dogs statt, die für den Film ausgebildet wurden. Ein tolle Sache – wir waren ganz hingerissen und haben die Hunde bestaunt. Ihnen schien es nichts auszumachen, ihre Tricks mehrfach am Tag vorzuführen und waren mit großem Spass bei der Sache. Diese Vorstellung hat unseren Wunsch nach einem Hund weiter bestärkt.
Ja dann haben wir uns in den Trubel gestürzt und sind alle drei Hallen abgelaufen. Es waren dort die unterschiedlichsten Rassen zu sehen. Ab und zu, wenn uns die Bilder zusagten, haben wir uns am Messestand bei dem Züchter über die Eigenschaften der Rasse informiert. Zwischenzeitlich kam von den Kindern der Wunsch auf, dass unser Hund wie „Kalle“ aus dem Fernsehen sein soll. Kalle gehört zur Rasse Parson-Russell-Terrier. Wir haben im Gespräch mit dem Züchter schnell festgestellt, dass der Russel-Terrier leider nichts für uns ist, da er sehr schwer zu erziehen ist und sehr dominant ist. Auch ein Chiwawa stand kurzzeitig auf unserer Liste. Die sind ja so süss, aber wohl doch eher nichts für uns.